Tag: Faib Meier

  • Interview mit unserem Blogger Faib

    Interview mit unserem Blogger Faib

    F: Faib ist seit Anfang an mit dabei. Besser gesagt, er war der Initiant von worshiptrainingresources.com. Warum hast du diesen gemeinnützigen Verein gegründet?

    A: „Wir sind immer noch in unseren Anfängen, aber die Vision ist, dass wir Ressourcen für Lobpreis-Teams gestalten, um ihre Mitglieder im Glauben, in ihren Fähigkeiten und in ihrem Teamzusammenhalt zu stärken. Ziel ist es nicht nur eigenes Material herzustellen und anzubieten, sondern auch auf andere zu verweisen, die schon geniale Ressourcen haben (die wir nicht nochmal neu erfinden müssen). Es soll eine Plattform werden, die Worshipper näher an Gottes Herz führt.“

    F: Wie macht ihr das konkret, Worshipper näher an Gottes Herzen zu führen?

    A: „Unser ‚Flaggschiff ‘ ist wohl unser frisch erschienenes Buch: ‚Das Workbook für Worshipper‘. Dies ist speziell für Lobpreis-Team Bandproben gedacht. Ein Buch mit 42 Lektionen à ca. 20-30 Minuten, dass man am besten mit dem ganzen Lobpreis-Team gemeinsam liest. – Ein anderes Angebot ist unser Lobpreis-Blog, auf dem bald auch von anderen Worshippern Artikel erscheinen werden. Weiter sind wir in der Planung für Bibellese-Pläne, ganz speziell mit dem Fokus auf Lobpreis in der Bibel. Und auch in Person möchten wir Lobpreis-Teams durch Coaching, Training-days usw. unterstützen.“

    F: Was Qualifiziert dich, über Lobpreis zu schreiben und zu lehren.

    A: „Auf jeden Fall nicht meine musikalische Ausbildung.“ (lacht) „Diese beschränkt sich leider nur auf zwei Jahre Blockflöten-Unterricht in der Unterstufe. – Aber ich wirke schon seit 20 Jahren im Lobpreis mit, habe 4 Jahre Theologie studiert und was mich Ausbildungstechnisch vielleicht am meisten auszeichnet: Ich habe die Worship Academy in der Schweiz absolviert. Ansonsten kann ich nur auf einen vielfältigen Erfahrungsschatz zurückgreifen, den ich über die Jahre hinweg gesammelt habe.“

    F: Was sind das für Erfahrungen? Wo hat es angefangen?

    A: „Alles hat angefangen, als ich als zwölf-jähriger, kurzerhand als Lobpreisleiter der Teenie-Band unserer Gemeinde (ETG) eingesetzt wurde, weil ich der Einzige war, der vier Gitarren-Akkorde spielen konnte. Zum Glück hatten wir einen Coach, der die Gesamtleistung hatte! Ein paar Jahre später musste diese Gemeinde leider ihre Tore schliessen und ich wechselte in die ICF Zürich. Am neuen Ort wurde ich in die Band aufgenommen und super gefördert von Luca Aprile. Bald schon spielte ich dort A-Gitarre, E-Gitarre und Bass. Einer meiner besten Freude, Dominique Leppert, wirkte dort in der Audio-Technik mit und so lernte ich auch die Band aus seiner Sicht zu betrachten. Und so durchliefen wir gemeinsam alle Altersstufen, bis ich dann begann Theologie zu studieren am ISTL Zürich und eine Anstellung in der FEG Wetzikon bekam.“

    F: Wie hat sich dein Studium und der Wechsel in die FEG auf deinen Lobpreis ausgewirkt?

    „Zum einen übernahm ich die Teenie-Band in der FEG und lernte so mehr die Rolle des Coaches kennen. Zum anderen forderte mein Studium meinen Glauben heraus und stärkte ihn schlussendlich. Ich muss das wohl hier ein bisschen verallgemeinert sagen, weil sich mein Studiengang auf Theologie und Leiterschaft und nicht auf Lobpreis fokussiert hatte. Trotzdem diente ich dort, erst als Audio-Techniker, später auch als Lobpreis-Leiter, in den ‚Mini-Celebrations‘ von ISTL, dem Tages-Einstieg. Das Studium half enorm, die Theologie hinter den Liedern zu verstehen, damit ich sie noch mehr von Herzen singen kann. – Ich würde das sogar gerne zu einem Standard machen, dass jeder Lobpreis-LEITER mindestens ein Jahr Theologie studiert haben sollte. Lobpreis ist gesungene Theologie und diese prägt unsere Gemeinde. Wir sollten sehr gut verstehen was wir genau singen und mit was für Worten wir unsere Geschwister im Glauben beeinflussen!“

    F: Was ist das grösste und was das kleinste „Publikum“, dass du im Lobpreis angeleitet hast?

    A: „Das grösste war wohl ein Nationaler Gebetstag der Schweiz, bei dem ich ein Lied geleitet hatte… Auf Französisch!“ (lacht) “Mein Französisch ist leider nicht wirklich gut! Entschuldigung hier an alle Französisch-sprechenden. Aber ja, da waren etwa 3‘000 Leute anwesend. – Das kleinste war wohl ein paar Mal in einer Kleingruppe, von der ich Teil davon war und nur eine einzige andere Person ausser mir da war. Also haben wir gemeinsam Lobpreis gemacht.“

    F: Hast du ein Erlebnis gemacht, dass dich als Lobpreis-Leiter geprägt hat?

    A: „Spezifisch als Leiter mag ich mich an ein 100PRO OpenAir erinnern, bei dem ich mit Freunden gemeinsam ein Set aus eigenen und anderen Lobpreis-Liedern gespielt hatte. Wir waren im tiefsten Moment angekommen und wollten langsam wieder steigern und mit ein paar ‚Jup-Songs‘ aufhören. Und da geschah es: Irgendein Kabel an meinem Pedal-Board hatte einen Wackelkontakt und meine Gitarre setzte aus. Ich war mir so gewöhnt mit Gitarre zu leiten und genau diese stieg aus. – Es war fast so, als wollte mir Gott sagen: ‚Du brauchst diese nicht um mich anbeten zu können.‘ – Und so lobpreiste ich weiter ohne Gitarre. Eine richtig gute Herausforderung!“

    F: Du hast gesagt, dass du selbst Lieder geschrieben hast. Machst du das immer noch?

    A: „Ja. Ich bin sogar an einem Psalmen-Album, bei dem ich die Texte von ganzen Psalmen auf Schweizerdeutsch übersetzt habe und dann daraus Lieder gemacht habe.“

    F: Aber du wohnst ja jetzt in Finnland, schreibst du denn nicht in Finnisch?

    A: „Ehrlich gesagt, habe ich es nur einmal ein bisschen probiert. Aber das ist ein paar Jahre her. Vielleicht müsste ich das wieder einmal probieren… Ich denke der Grund, warum ich momentan in Schweizerdeutsch Lieder schreibe, ist, weil ich mein Sohn in meinem persönlichen Lobpreis teilhaben lassen möchte.“

    F: Was ist dein Tipp für Leute, die anfangen möchten, im Lobpreis zu dienen?

    A: „Wenn ich nur einen Tipp weitergeben könnte, dann wäre es wohl der: ‚Mach zuhause mehr Lobpreis, als sonst überall.‘ Der Grund ist dieser: Auf diese Weise stärkst du deine persönliche Beziehung mit Jesus Christus. Diese zeigt sich dann, wenn du mit anderen gemeinsam Lobpreis machst.“

  • Übersetzte Lobpreis-Lieder? Ja vs. Nein

    Übersetzte Lobpreis-Lieder? Ja vs. Nein

    Zumindest in der Schweiz singen wir doch noch öfters Mal ein (meist aus dem Englischen) Übersetztes Lied. – Nun habe ich mich gefragt, warum wir das eigentlich machen? Haben wir denn nicht genügend, oder genügend gute Lieder in unserer eigenen Sprache? Was wollen wir mit Übersetzungen bezwecken?

    Schon länger beschäftige ich mich mit dieser Frage. Aber bevor wir wirklich Gründe gegenüberstellen können als pro vs. contra, lasst uns doch Mal Gründe anschauen, warum dann Lieder überhaupt übersetzt werden:

    Gründe, warum wir Lieder übersetzen

    Ein guter Grund, warum wir Lobpreis-Lieder in andere Sprachen übersetzten, habe ich in der Hillsong Konstanz kennengelernt, in welcher ich auch für kurze Zeit im Lieder-Übersetzungsteam dabei war: Sie haben die Vision, dass Hillsong ein Haus, mit vielen Räumen (Standorten) ist. Einige dieser Räume sind nicht in Australien zuhause, sondern in anderen Ländern mit anderen Sprachen. Weil in allen Hillsong-Standorten ausschliesslich Hillsong-Lieder gesungen werden, aber nicht alle Standorte in englischer Sprache ihre Tätigkeiten ausführen (und auch nicht ihre eigenen Lieder in ihrer eigenen Sprache schreiben), braucht es Übersetzungen ihrer englischen Lieder. Das gleiche gilt wohl auch für andere christlichen Denominationen.

    Ein weiterer Grund ist wohl, dass wir von gewissen Liedern (und ihrer Aussage) fasziniert sind und diese in unserer Muttersprache singen möchten (weil wir diese so dann besser verstehen können).

    PS: Lieder zu übersetzen ist eine hohe Kunst!

    Argumente dafür

    • Wir verstehen die Texte am besten in unserer Muttersprache. Die z.B. Englischen Lobpreis-Lieder verstehen nicht alle so gut im deutschen Sprachraum.
    • Wir sind nicht so eingeschränkt auf die Lieder, die ursprünglich in unserer eigenen Muttersprache geschrieben wurden.
    • Auf Missionseinsätzen kennen viele Christen rund um den Globus oftmals Lieder wie “How great is our God” in ihrer eigenen Landessprache. So ist ein gemeinsamer Lobpreis möglich. (Selbst erlebt in der Schweiz, Österreich, Ungarn, Moldawien und Finnland.)

    Argumente dagegen

    • Die Vision und oftmals auch die Theologie der Gemeinde, die Übersetzungen von anderen Gemeindeverbänden singt, wird gedehnt und manchmal gar ausgereizt.
    • In den meisten Sprachen gibt es bereits genügend eigene Lobpreis-Lieder.
    • Oftmals sind Lieder an einen Kulturkontext gebunden. Daher wäre es vielleicht besser, Lieder aus dem eigenen Land, mit ihren eigenen Rhythmen (und Tänzen), usw. zu nützen.

    Action Step: Ich möchte euch ermutigen, eigene Lieder in eurer eigenen Sprache für euer eigenes Land, Gemeindeverband und vielleicht sogar spezifisch für eure eigene Gemeinde zu schreiben. Lieder, die das Herz und Vision eurer Kirche widerspiegeln.

    Seht ihr noch weitere Gründe für oder gegen das Lobpreis-Lieder-Übersetzen? Schreibt es hier in die Kommentare:

  • Lauter Lobpreis

    Lauter Lobpreis

    Ja wirklich! Weshalb muss Worship überhaupt immer so laut sein? Kann das nicht einfach leise gemacht werden!?

    Also rein physikalisch betrachtet produzieren ja Instrumente und Stimmen automatisch einen gewissen Pegel an Lautstärke, wenn diese zusammen Musik machen. Aus diesem Betrachtungswinkel kann Lobpreis (wenn Musik dazu gemacht wird) weder ausserordentlich ruhig, noch ganz still sein. Sonst würden wir dann einfach die Boxen mit ihrem Rauschen hören. Und das ist nun wirklich nicht die beste Lobpreis-Musik.

    Ich wollte aber auch herausfinden, was die Bibel über die Lautstärke der Lobpreis-Musik sagt. Hierbei habe ich nicht untersucht, wie Jesus in die Stille geht, um zu beten. Das ist auch eine Art Worship, jedoch ohne Musik. Auch sonst findet man zum Thema “still sein”, nur wenige Verse in der Bibel. Meistens sind diese im Zusammenhang: “Der HERR wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!” (2. Mose 14,14 – SLT).

    In den Psalmen (was ja das Lobpreisbuch der Bibel ist), finden sich auch nicht wirklich Passagen, die aufzeigen würden, dass wir ruhig Worship machen sollten. Der “ruhigste” Psalm dabei ist dabei wohl Psalm 131.

    Was ich in den Psalmen jedoch über 20 Mal finde, ist, dass wir in jeder Gefühlslage (Verzweiflung bis hin zur Freude) Gott LAUT anbeten und loben sollen (Psalm 3,5; 18,7; 20,6; 26,7; 27,6-7; 28,2; 32,11; 33,3; 47,2; 48,12; 61,2; 66,8+17; 68,4; 77,2; 86,6; 95,1; 97,8; 102,2; 105,1; etc.)! Ein Beispiel daraus:

    “Freut euch über den HERRN und jubelt laut, die ihr nach seinem Willen lebt! Ihr alle, deren Herz aufrichtig ist, singt vor Freude!” (Psalm 32,11 – NGÜ).

    Irgendetwas ist an diesem lauten Worship dran. Es muss ja nicht gerade ohrenbetäubend laut sein. Aber so 92-95 dB(A) mag es schon manchmal leiden. – Das Ding ist nämlich das: Wenn Musik schlecht gemischt ist, dann klingt es auch auf einer geringen Lautstärke schon Ohrenbetäubend. Oftmals weil irgendwelche Frequenzen ausser Hand geraten sind. Aber wenn Musik super gemischt ist, dann klingt diese auch nicht störend wenn sie dann eben 95 dB(A) erreicht.

    Action step: Wie könnt ihr als Lobpreis-Team eure Tontechniker unterstützen, oder sogar fördern, damit euer Lobpreis besser klingt?

  • Sela

    Sela

    Hast du dich auch schon einmal gefragt, was dieses alleinstehende Wort “Sela” bedeutet, dass wir in manchen Bibelübersetzungen finden? (In einigen Übersetzungen steht nur: // )

    Dieses Wort kommt insgesamt 71-mal in den Psalmen vor (z.B. Psalm 3,3). Wir könnten sogar sagen, es sei ein fester Bestandteil des Lobpreis-Buches der Bibel. Aber “Sela” finden wir nicht nur in den Psalmen, sondern auch drei Mal in einem Gebet von Habakuk (Habakuk 3,3.9.13).

    Was Sela genau bedeutet, darüber sind sich die Theologen nicht ganz einig. Die weitaus meist verbreitete Meinung ist, dass dieses Wort auf eine Art Pause hindeutet. – (Sela. – Pause.)

    Aber…. “Sela” bedeutet noch viel mehr als einfach nur eine Pause oder eine Unterbrechung. Es könnte auch für eine Wiederholung, ein Zwischenspiel, eine Steigerung der Stimme oder Ähnliches stehen. Also eine Art musikalische Angabe, wie wir etwas spielen/singen sollten.

    “Sela” fordert uns auf, den davor stehenden Text zu reflektieren (durch eine Pause oder ein Instrumental) oder zu verstärken (durch Wiederholungen oder durch ein Anheben der Stimme). – Wie lang und wie intensiv diese “Sela”-Teile sind, ist unbekannt. Höchst wahrscheinlich wird es aber unterschiedlich lang sein. Oder so lang, bis wir eine Offenbarung darüber bekommen haben, worum es in diesem Psalm (-Teil) wirklich geht.

    Fun Fact: “Sela” ist auch der Name von zwei verschiedenen Ortschaften, die in der Bibel erwähnt werden (einer davon finden wir in Jesaja 16,1).

    Action Step: Wie könnte eine konkrete Umsetzung dieses “Sela’s” in eurer Gemeinde konkret aussehen?

  • Heilige Stille?

    Heilige Stille?

    In der Zeit, in der wir durchschnittlich 88 Mal pro Tag auf unser Smartphone schauen. In der Zeit, in der der Kalender uns regiert und wir fast nicht mehr zur Ruhe kommen (und wenn wir relaxen, müssen wir das natürlich auch noch mit den passenden Hashtags auf allen Plattformen posten), finden wir uns, meistens am Sonntagmorgen, in einer Worshipzeit wieder.

    Wir haben nur eine 20-25 minütige Worshipzeit und wollen natürlich möglichst viele Leute in dieser Zeit abholen. Am besten starten wir mit einem Praisesong der so richtig abgeht und dann kommen wir zu den tiefen Liedern. Zum Abschluss immer flexibel sein, welches Lied die Predigt jetzt am besten abrunden würde. Zum Schluss dann eventuell nochmals einen Partysong. Danach….

    STOPP

    Ich habe nichts gegen diese Abläufe und Ja, die Zeit der Leute ist wertvoll und wir möchten diese Ehren, indem wir einen Raum schaffen, wo sie Gott möglichst gut begegnen und auch wieder auftanken können. Aber manchmal (nicht immer!) ist der beste Weg um Gott anzubeten, einfach still zu sein. Ja genau. Still. So gaaaaanz still. Nicht die ganze Zeit, aber einfach einmal ein paar Minuten totale Stille. Kein Piano, keine E-Gitarre, nur du und Gott.

    “Der HERR aber ist in seinem heiligen Palast. Schweige vor ihm, ganze Erde!” (Habakuk 2,20 – Elb).

    Aber das fühlt sich so lange an! Und natürlich ist das eine Spannung für den Worshipleiter, wann der optimale Punkt ist, um wieder einzusetzen. Aber keine Panik. Im Himmel war/wird es einmal eine ganze halbe Stunde ruhig sein! (Offenbarung 8,1).

    Wenn diese Stille gut eingeführt wird, kann dies das Beste sein, was unseren Besuchern in dieser Woche passiert ist! “Ruhe in der Anbetung enthält Elemente der Offenbarung (wie Gott ist) UND der Antwort” (übersetztes Zitat von Matt Redman). Manchmal erleben wir Gott im lauten Worship und das ist super so. Wir sollten uns aber die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Gott in der Ruhe während einer Worshipzeit zu erleben. In seiner Gegenwart bringen wir unser Herzen zur Ruhe und fangen automatisch an über Gottes Grösse und Heiligkeit zu staunen (Psalm 131).

    Die Stille zwischen den Liedern kann ziemlich komisch sein und es erschweren, wirklich in den Worship einzutauchen. Aber eingeleitete Stille kann einem in eine tiefere Ebene des Worships bringen.

    Action step: Eine Frage, die ich mir selbst immer wieder gerne stelle, die dazu passt: Ist die Lautstärke deiner Umgebungsgeräusche leise genug, um das Flüstern Gottes zu hören? Manchmal ist Gott auch in einem leisen Sausen wie in 1. Könige 19,12-13, als Gott dem Elia begegnete.

    Zusammengefasst bin ich immer noch gegen Worshiplöcher, jedoch klar für ganz bewusst eingeleitete Pausen während Worshipzeiten.

  • Wahre Kreativität

    Wahre Kreativität

    In der heutigen Gesellschaft ist es fast schwierig, um nicht irgendein Profi zu sehen, der etwas besonders gut kann und der uns durch sein Können nicht irgendwie inspiriert. Solang wir jedoch fasziniert von dieser Person sind und unser Inneres uns sagt: “Das will ich auch können”, werden wir nur zu imitierenden Personen. Eventuell könnte es ja unter Umständen vielleicht sein, dass wir nicht die genau gleiche Begabung haben wie diese Person? Ich möchte dich herausfordern, Dinge auf eine andere, kreative Art umzusetzen. Du bist ein Original, keine Kopie von einer anderen Person. Wenn du das Ganze noch toppen willst und man deine Disziplin messen kann, dann stelle doch einen Guiness Weltrekord auf. 😉

    Im Worship wird es für einen Weltrekord wohl ein bisschen schwieriger… aber auch dort kann man unglaublich kreativ sein und seine eigene Art entwickeln. Im Besonderen, wenn du Lieder schreibst. Andere Personen können eine grosse Inspiration sein, aber die wahre Kreativität kommt von Gott persönlich. Wie kreativ musste Gott sein, um diese Welt und uns (manchmal sehr komplizierten) Menschen, geschweige denn das ganze Universum zu erschaffen (Genesis 1)!? Wenn wir mit Gott verbunden sind und er in uns lebt (wir eine Beziehung mit ihm haben), dann haben wir Zugang zur wahren Kreativität und können aufhören andere zu kopieren. Um mehr Kreativität im Liederschreiben zu haben, braucht es jedoch nicht nur eine lebendige Beziehung zum Inhaber der Kreativität, sondern auch Übung.

    Wahre frische Kreativität kommt vom Schöpfer aller Kreativität.

    Action step: Wie und/oder wo inspiriert dich Gott? Gehe an diesen Ort und lass dich von Gott inspirieren.

  • Dort wo du hinschaust …

    Dort wo du hinschaust …

    … dort landest du auch. Vielleicht kennst du diesen Spruch. Dieser wird vor allem beim Autofahren verwendet, damit man in der Nacht nicht in das entgegenkommende Auto fährt. Schon in der Bibel finden wir dieses Prinzip: Als Mose 40 Tage auf dem Berg bei Gott verbrachte, hatte er danach die Herrlichkeit Gottes auf seinem Gesicht (Exodus 34,29). Wenn wir als Nachfolger von Christus ihm nachfolgen, werden wir auch immer mehr zu kleinen Christusen (wie man die Christen vor 2000 Jahren bezeichnete). Wenn wir einen Geisterfüllten Worship haben wollen, dann empfehle ich, mehr Zeit mit dem Heiligen Geist zu verbringen. Dort wo du hinschaust, dort landest du auch.

    Action step: Ich möchte dich dazu ermutigen, mehr Zeit mit Gott zu verbringen, damit du eine immer stärkere Beziehung mit Ihm hast und sich das in deinem ganzen Leben zeigt.